Das Pokerspiel
Poker ist der Oberbegriff einer Reihe von Geschicklichkeitsspielen, die in Form von Kartenspielen, welche in der Regel mit Spielkarten des anglo-amerikanischen Blattes zu 52 Spielkarten gespielt werden und mit dessen Hilfe aus fünf Karten eine sogenannte Hand gebildet wird. Dabei wetten die Spieler ohne genaues Wissen über das Blatt des Gegenspielers einen unterschiedlich hohen Einsatz auf Gewinnchancen des eigenen Blattes. Die kompletten Chips einer beendeten Spielrunde fallen dann demjenigen Spieler mit dem stärksten Blatt zu oder dem letzten Übriggebliebenen, wenn alle anderen Gegner keine Bereitschaft zeigen, den von ihm eingebrachten Einsatz ebenfalls zu wetten. Das eröffnet die Möglichkeit, durch sogenanntes Bluffen auch mit einer schwachen Hand zu gewinnen. Das Ziel beim Poker ist es, möglichst alle Einsätze der anderen Spieler zu gewinnen. Je nachdem, welche Spielvariante gespielt wird, hat der Spieler unterschiedliche Möglichkeiten, seine Hand zusammenzustellen. Auch die maximale Spieleranzahl ist je nach Variante unterschiedlich. In manchen Varianten gewinnt nicht die stärkste Hand (High), sondern die schwächste (Low).Wie der Kartengeber bestimmt wird
Jeder Spieler erhält vor Spielbeginn eine nicht verdeckte Karte. Derjenige Spieler mit der höchsten Karte wird in der ersten Runde zum Kartengeber (Dealer), was mit einem Dealer-Button, einem flachen, abgerundeten und markierten Chip angezeigt wird. Existieren bei zwei Spielern identische höchste Karten, entscheidet die durch das Bridge bekannte farbliche Ordnung: Pik ist die höchste Farbe, danach folgt Herz, dann kommt Karo und als niedrigste Farbe Kreuz. Diese Farbreihenfolge gilt aber lediglich beim Auslosen des zuerst beginnenden Dealers. Sobald die erste Hand fertig gespielt wurde, haben die Farben keine Bedeutung mehr. Der Dealer Button wechselt vor Beginn einer neuen Runde um eine Position im Uhrzeigersinn zum nächsten Spieler weiter, sodass jeder Teilnehmer nacheinander Dealer ist. Im Casino ist der wirkliche Kartengeber allerdings ein Angestellter des Casinos, der niemals mitspielt.Die Mindesteinsätze
Bei den sogenannten Blinds geht es um Einsätze, welche die ersten zwei Spieler auf der linken Seite vom Geber (Dealer) auf jeden Fall bezahlen müssen, bevor die Spielkarten ausgeteilt werden. Für gewöhnlich bezahlen die beiden Spieler zur Linken des Gebers den Small- und Big Blind, wobei der zu erbringende Einsatz des Small Blinds der Hälfte des Einsatzes vom Big Blind entspricht. Dadurch entspricht die Höhe des Big Blinds auch der Höhe des Mindesteinsatzes. Derjenige Spieler, welcher sich zur Linken des Big Blinds befindet, beginnt die erste Bietrunde. Der Big Blind selbst ist als letzter Spieler am Zug. Sofern kein Spieler den Mindesteinsatz raist, kann der Big Blind aus zwei Möglichkeiten wählen: Entweder er checkt oder er erhöht selbst. Bei den darauf folgenden Bietrunden ist dann der Small Blind zuerst an der Reihe, während der Dealer dann als Letztes am Zug ist. Aus diesem Grund hat er eine gute Position gegenüber den anderen Spielern, da er einen gewissen Informationsvorsprung genießt, denn er kann sehen, wie die anderen Spieler vor ihm mit den Hole Cards umgehen und Rückschlüsse daraus bilden. Sollten nur noch 2 Spieler am Tisch spielen, folgt daraus das sogenannte Heads up und die Regeln verändern sich. Der Small Blind entspricht dann auch gleichzeitig dem Dealer. Beim Pre-Flop ist zwar wie gewohnt zuerst der Small Blind am Zug, beim Post-Flop ist dann allerdings zuerst der Big Blind dran. Videoslot spielenBei Turnieren hängt die Höhe der Blinds von zwei verschiedenen Faktoren ab, welche zum einen aus der Art des Turniers und zum anderen von der bereits vergangenen Dauer des Turniers abhängt. Bei den großen Turnieren wie beispielsweise der WSOP (World Series of Poker) beträgt die Höhe des Small Blind ungefähr 1 % des Spieler-Stacks. Insbesondere bei Fernsehturnieren ist zu beobachten, dass die Blinds besonders schnell ansteigen und auch bereits in der Anfangsphase deutlich höher liegen als bei normalen Turnieren. Blinds steigen entweder nach einer vorher festgelegten Rundenanzahl oder nach einem bestimmten Zeitintervall. In kleineren Onlineturnieren gibt es eine Blinderhöhung alle 5 – 10 Minuten. Wenn die Blinds erhöht werden, verdoppeln sie sich anfangs noch, im späteren Verlauf allerdings steigen sie nur noch um 25 – 40 %. Dabei kann es jedoch zu geringen Abweichungen kommen, um die Konformität mit dem Chip-Wert zu gewährleisten. Wenn die Blinds z. B. bei 10/20 sind, wird die nächste Erhöhung gewöhnlicherweise auf 25/50 stattfinden oder, sofern keine Chips vorhanden sind, welche den Wert 5 betragen, auf 20/50. Es gibt neben den Blinds bei manchen Spielarten auch noch das sogenannte "Ante". Beim Ante handelt es sich um einen kleinen Betrag, welcher von jedem Mitspieler geleistet werden muss, bevor die Karten ausgeteilt werden. Direkt, nachdem die Karten ausgeteilt wurden, folgen wieder ganz gewöhnliche Bietrunden, die entsprechend der Spielvariante und Bietstruktur verlaufen. Beim Stud gibt es eine verbreitete Variante, bei der anhand einer offenen Karte ein bestimmter Spieler das sogenannte "Bring in" setzen muss. In manch größerem Turnier wie z. B. bei der WSOP kommt im späteren Verlauf die Situation, dass sowohl Blinds als auch ein Ante erhoben werden. In Cash Games werden weder das Ante noch die Blinds erhöht. Aus diesem Grund müssen die Spieler das Vielfache eines Blinds in Form eines Buy-ins bringen. Die Höhe des Buy-ins variiert von Spiel zu Spiel.
Wie eine Spielrunde abläuft
Sobald die Mindesteinsätze gesetzt wurden, erhält jeder Spieler seine Spielkarten durch den Dealer. Im Anschluss daran werden die Wetten platziert. Ein Pokerspieler kann entweder raisen, callen oder folden oder, sofern in der gleichen Wettrunde noch kein anderer Spieler erhöht hat, checken. Um die Hand weiterspielen zu dürfen, muss jeder Spieler mindestens mitgehen oder, sofern keine Wette platziert wurde, checken. Innerhalb der ersten Wettrunde muss man, um im Spiel zu bleiben, zumindest den Big Blind callen. Weil der Small Blind bereits zu Beginn der Runde einen kleinen Betrag setzen musste, muss dieser nur noch die Differenz zum Big Blind einbringen, um im Spiel zu bleiben. Sofern der Small Blind aussteigt, ist der automatisch eingesetzte Small Blind aber verloren. Für den Fall, dass jeder Spieler innerhalb einer Runde den gleichen Betrag in den Pot bezahlt oder gefoldet hat, kommt der nächste Schritt. Dieses Vorgehen wiederholt sich im Normalfall so lange, bis alle Runden durch sind und die verbliebenen Spieler ihre Karten zeigen (Showdown). Sollten alle Spieler bis auf eine Person ausgestiegen sein, bekommt der übrig gebliebene Spieler den Pot und das in der Regel, ohne seine Karten zeigen zu müssen. Für den Fall, dass der übrige Spieler nur ein marginales Blatt hält, bezeichnet man sein Verhalten als Bluff.Was "Showdown" bedeutet
Das Aufdecken der bis dahin nicht gezeigten Karten der Spieler wird als Showdown bezeichnet. Das geschieht, wenn mindestens ein Gegenspieler bereit ist, das All-in eines Mitspielers zu bezahlen. In der vierten und letzten Wettrunde kann es alternativ auch zu einem Showdown kommen. Derjenige Spieler, welcher zu dem entsprechenden Zeitpunkt die stärkste Hand hält, bekommt den gesamten Pot. Es besteht allerdings auch die Möglichkeit, dass es zu einem geteilten Pot kommt, wenn mehrere Spieler ein gleich starkes Blatt halten. Beim Showdown, wenn er durch ein All-in entsteht, stellt der Faktor Glück eine wesentlich größere Rolle als im übrigen Spiel dar. In dieser speziellen Phase kann auch eine sehr starke Hand durch die Gemeinschaftskarten geschlagen werden, da man als Spieler keinen Einfluss darauf nehmen kann. Poker und Casino spielenWelche Spielvarianten es gibt
Beim Kartenpoker unterscheidet man grob zwischen drei unterschiedlichen Kategorien. Bei der Kategorie Hold'em findet man neben dem allseits beliebten Texas Hold'em, welches seit geraumer Zeit immer mehr Anhänger findet, auch das Omaha Hold'em, welche dem Texas Hold'em durchaus ähnlich ist. Bei allen Hold'em-Varianten werden im Spielverlauf die sogenannten Gemeinschaftskarten, innerhalb dieser beiden Varianten sind es 5 Stück, in die Tischmitte gelegt. Mit diesen Gemeinschaftskarten muss jeder Spieler versuchen, seine Winning Hand zu bilden. Bevor diese 5 Gemeinschaftskarten auf den Tisch kommen, erhält jeder Spieler zusätzlich zu Beginn der Runde 2 Hole Cards. Diese beiden Karten kann nur derjenige Spieler sehen, welche sie auf der Hand hält, und können auch nur von diesem genutzt werden.Im internationalen Pokergeschehen ist die Variante Texas Hold'em am weitesten verbreitet. Wenn No Limit gespielt wird, bedeutet dies, dass bei jedem Zug jeder Spieler all seine Chips setzen darf. Beim Omaha Hold'em speziell ist die Limitvariante Pot Limit sehr verbreitet. Dass Texas Hold'em so populär wurde, verdankt diese Spielvariante den leicht zu erlernenden Regeln. Nichtsdestotrotz benötigt man einiges an Zeit, um auf ein gutes Spielniveau aufsteigen zu können. Sowohl offene als auch verdeckte Karten erhält jeder Spieler beim sogenannten Stud Poker. Ein zusätzliches Merkmal dieser Pokervariante ist, dass die Spielposition des die Runde eröffnenden Spielers recht häufig wechselt. Innerhalb dieser Kategorie ist neben dem Casinospiel Tropical Stud auch das Seven Card Stud weit verbreitet und hat das ältere 5-Card-Stud, fast völlig verdrängt. Bei Stud wird für gewöhnlich immer mit Fixed Limit und Ante gespielt. 7-Card-Stud war bis vor wenigen Jahren meist die einzig verfügbare Variante, welche in diversen Casinos angeboten wurde. Mittlerweile bieten aber immer mehr Spielbanken auch Texas Hold'em an.
Zuletzt gibt es noch eine dritte Kategorie, das sogenannte Draw-Poker. Diese Kategorie gilt als die älteste bekannte Pokerform. Jeder Spieler erhält, je nach gespielter Variante, eine festgelegte Anzahl von Spielkarten, welche er verdeckt in der Hand hält. Das Draw Poker ist die einzige Pokerform, bei der kein Spieler irgendwelche Karten zu sehen bekommt, die einem anderen Spieler gelten. In dieser Kategorie ist der Faktor Glück deutlich höher bemessen als in den anderen beiden Kategorien. Die bekannteste Form des Draw Poker ist das 5-Card-Draw. In dieser Variante hält jeder Mitspieler exakt 5 Karten auf der Hand. Dieser kann dann in mehreren Wettrunden seine Karten gegen neue Spielkarten eintauschen, um das eigene Blatt zu verbessern. 5-Card-Draw war lange Zeit die beliebteste Pokerform und wurde in den meisten Westernfilmen gezeigt. Der Grund dafür ist einfach geklärt: 5-Card-Draw war die verbreitetste Pokerform im Wilden Westen. Es gibt noch weitere, mittlerweile verbreitete Pokervarianten wie z. B. Pai Gow Poker und auch Easy Poker. Es gibt sogar Pokervarianten, die mit Würfeln gespielt werden können. Die Pokerwürfel wurden ca. 1880 in den USA erfunden. Es existiert sogar noch ein Patent aus dem Jahr 1881. Die Bildflächen der Pokerwürfel zeigen die Kartensymbole neun, zehn, Bube, Dame, König, As. Die bekanntesten und beliebtesten Pokerwürfelvarianten sind Liars Dice, Poker Dice, Escalero und Verdecktes Würfelpoker.
Die Setzstruktur
Bei der Setzstruktur geht es darum, wie viel ein Poker Spieler einsetzen und um welche Höhe er erhöhen darf. Hier wird zwischen verschiedensten Varianten unterschieden. Bei der No Limit-Variante darf ein Spieler zu jeder Zeit seine gesamten Chips einsetzen, dann spricht man vom "All-in". Besonders bei den Hold'em-Varianten wird dieses Limit gerne benutzt. Eine verbreitete Weisheit sagt aus, dass man bei der Variante No Limit die Gegnerkarten spielt. Pot Limit unterscheidet sich vom No Limit dahin gehend, dass man höchstens so viel einsetzen darf, wie zum Zeitpunkt des Zugs bereits im Pot liegt. Leistet ein Spieler einen Einsatz, wird dieser Einsatz ohne Verzögerung zum Pot addiert. Das Fixed Limit schreibt vor, wie hoch die Einsätze sein dürfen.Möglich ist natürlich, dass in jeder Spielrunde ein identisches Limit verwendet wird, was allerdings eher unüblich ist. Sehr weit verbreitet ist, dass sich der Grundeinsatz nach der Hälfte der Wettrunden verdoppelt. Noch eine weitere, sehr häufig anzutreffende Regelung ist, dass pro Wettrunde der Einsatz nur 3 x erhöht werden darf. Dies ist ein krasser Gegensatz zur No Limit-Variante. Hier sagt man, dass die eigenen Karten und nicht die der Gegner gespielt werden. Der größte Unterschied ist, dass bei dieser Variante ein Bluff so gut wie unmöglich ist. Beim Spread Limit, welches nicht ansatzweise den Verbreitungsgrad der anderen Varianten hat, darf nur in einer bestimmten Reichweite gesetzt bzw. erhöht werden. Bei jeder Limit-Variante muss der Spieler, welcher erhöhen möchte, mindestens um den Wert des aktuellen Big Blind erhöhen. Beim Fixed Limit wird einem Spieler sogar vorgeschrieben, dies genau so zu tun. Man muss also beim Fixed Limit genau um den Betrag des Big Blind erhöhen. Das sogenannte Cap bildet eine Ausnahme. Hier wird der höchstmögliche Einsatz eines Spielers über alle Wettrunden limitiert auf einen fixen Betrag.
Die Wertungsvarianten
Über die sogenannte Wertungsvariante wird eine Reihenfolge bzgl. der Kombinationsmöglichkeiten einer Hand festgelegt. High ist die klassische Variante. Es gewinnt diejenige Hand, welche die beste Wertigkeit gemessen an gewöhnlichen Kombinationsmöglichkeiten hergibt. Das stärkste Blatt ist bei dieser Variante der Royal Flush. Die schwächste Hand wird hier durch die sogenannte "High Card" gebildet. Die "High"-Version ist am weitesten verbreitet.Die Low Variante (auch Lowball genannt), gewinnt nach dem obigen Maßstab nicht mit der besten, sondern mit der schwächsten Hand. Low ist im Grunde ein Überbegriff, bei dem es wiederum mehrere Varianten gibt. Am weitesten verbreitet ist die Untervariante "Lowball Ace to Five". Bei dieser Variante gibt es weder Flush noch Straight, und als niedrigste Karte wird, im Gegensatz zur High-Variante, das As gezählt. Nach dem As als niedrigste Karte folgen die Zahlen 2 bis 10 und danach kommen die Bildkarten von Bube bis König. In dieser Variante gewinnt das Blatt, welches am schwächsten ist. Die bestmögliche Hand hier wäre das As bis Fünf, das schlechteste Blatt entspricht demzufolge einem Vierling, bestehend aus Königen mit Dame als Kicker.
Noch eine Untervariante des Low-Spiels ist das Lowball Deuce to Seven. Bei dieser Variante gibt es die gewohnten Kombinationen, dementsprechend also auch Flushs und Straigths. Hier gilt das As als höchstmögliche Karte. Demzufolge ist also das beste Blatt eine Hand bestehend aus den Karten Zwei bis Sieben, allerdings ohne die Sechs. Für den Fall, dass mehrere Spieler eine gleiche Kombination in der Hand halten, verliert derjenige, welcher die höchste Karte hält. Sofern diese dann identisch sein sollte, wird das Gleiche mit der zweit- und dritthöchsten Karte fortgeführt. Sollten auch diese identisch sein, kommt es wie bei allen Pokervarianten zum Split Pot.
Neben diesen beiden Variationen gibt es noch das High/Low. Bei dieser Variation werden beide Formen miteinander vereint. Am Ende der Runde wird der aufgelaufene Pot in zwei Teile zerlegt. Dann geht ein Teil an die beste High Hand, der andere Teil des Pots wird der besten Low Hand zugesprochen. Es besteht sogar die Möglichkeit, mit einer Hand sowohl die beste High-, als auch die beste Low Hand zu halten. Das nennt man "Scoop". Speziell bei der Hand As bis Fünf (auch "Wheel" genannt) ist dies der Fall, denn in diesem Blatt ist sowohl Straight als auch die Low Nuts vereint. Eine weitere zusätzliche Untervariante, die häufig in den weiter unten aufgeführten High/Low-Varianten anzutreffen ist, ist Eight or better. Damit man sich hier für eine Low-Hand qualifizieren kann, werden vom Spieler 5 Karten verlangt, welche kein Paar erlaubt und bei dessen Hand 5 Karten mit den Werten Acht oder niedriger. Dann zählt das As als Eins, Straights und Flushs werden nicht gewertet.
Spieltheorien beim Poker
Einige getroffene Pokerentscheidungen lassen sich mit Spieltheorien begründen. Besonders beim Online-Poker, bei dem es völlig unmöglich ist, seinen Gegner die körperlichen Signale anzusehen, ob gute Karten gehalten werden oder nicht. Der Klassiker unter den Werken, welche sich mit Strategien für Poker beschäftigen, ist das Buch "The Theory of Poker". Theoretisch betrachtet macht es in jedweder Situation Sinn, eine Entscheidung zu treffen, welche den höchstmöglichen Erwartungswert erfüllt. Das bedeutet, dass eine Entscheidung zu treffen ist, welche einem mittelfristig die meisten Chips bzw. den größten Gewinn einbringt. Die Grundvoraussetzung dafür ist, dass ein Verständnis für Pot Odds vorhanden ist, welches auch angewandt werden kann. Es ist ebenso wichtig, seine eigene Position zu berücksichtigen, wenn es darum geht, eine Entscheidung zu fällen. Aus mathematischer Sicht am weitesten erschlossen sind die sogenannten Sit&Go-Turniere. Bei deren Spätphase, wenn also die Spielerchips im Verhältnis zu den Blinds relativ klein sind, gibt es ein bestimmtes mathematisches Modell, auf dessen Basis eine entsprechende Entscheidung getroffen werden kann.Die Psychologie
Durch Beobachtung anderer Spieler kann ein guter Spieler ableiten, welche Strategien von diesen verwendet werden. Es werden sowohl das Spiel- als auch das Setzverhalten der Gegner analysiert. Ferner wird auch das Spieltempo der Gegenspieler beobachtet. Nicht nur das Beobachten der Spielweise ist wichtig für ein erfolgreiches Pokerspiel, sondern auch das "Lesen" der Spieler selbst. Anhand der verschiedensten Gesten und Mimiken kann ein guter Pokerspieler erkennen, ob jemand eine starke oder schwache Hand hält. Zeigt jemand keinerlei Regung, spricht man vom sogenannten "Pokerface". Um das "Pokerface" durchgängig zu beherrschen, bedarf es einer großen Menge an Disziplin, weshalb einige professionelle Pokerspieler Sonnenbrillen benutzen, um ihre Augen zu verdecken.Verbreitete Methoden gibt es einige. Eine davon ist z. B., die Hole Cards nur für einen kurzen Augenblick anzusehen. Eine andere wäre, Musik zu hören, um sich dadurch abzulenken. Zählen Spieler ihre noch verbliebenen Chips, ist dies meist ein Hinweis darauf, dass sie zwar kaum noch Chips besitzen, ihre Hand aber trotzdem spielen wollen. Wieder andere führen Chiptricks auf, um Gegner dadurch abzulenken und in ihrem Spiel zu stören. Wieder andere greifen die Gegenspieler verbal an oder kommentieren deren Spielzüge, um die Gegner zu verunsichern. Diese ganzen Möglichkeiten existieren aber nur im Casino-Poker und nicht im Onlinebereich, bei dem man einzig und allein auf die Analyse der Spielweise angewiesen ist.
Das Onlinepoker
In Zeiten des Computers und des Internets wurde und wird das Poker spielen per Internet immer beliebter. Laut Angaben von Casinoportale.de zu Beginn des Jahres 2007 spielten rund eine Viertelmillion Deutsche gegen andere menschliche Spieler regelmäßig Poker per Computer. Es gibt vielschichtige Gründe hierfür. Gerade für Pokeranfänger ist es unheimlich einfach, sich die Regeln anzueignen und auch erste Erfahrungen mit dem Spiel zu sammeln. Mittlerweile bieten beinahe alle bekannten Pokerräume auch Tische an, an denen ausschließlich um Spielgeld gezockt wird. Hier besteht keine Gefahr, sein Geld gegen Pokerprofis zu verlieren. Die professionellen Spieler hingegen schätzen die Option, mehrere Tische gleichzeitig spielen zu können. Dadurch lassen sich die Gewinne pro Stunde deutlich erhöhen. Ferner sind gewöhnlicherweise zu jeder Tages- und Nachtzeit genügend Spieler online, dass man beinahe immer einen guten Tisch findet. Diese beiden Kriterien führen dazu, dass Spieler beim Online pokern an einem Tag deutlich mehr Runden spielen können, als es in einem Casino möglich wäre. Aus diesem Grund ist es für Onlinespieler möglich, das Erfahrungsdefizit gegenüber Casino-Spielern in kürzester Zeit auszugleichen, welche sich stellenweise im 2-stelligen Jahresbereich befinden.Es gibt selbstverständlich auch Nachteile gegenüber dem Casino-Poker. Gerade die großen Pokerräume versuchen mit jedem erdenklichen Mittel, Pokeranfänger zu ködern und vermitteln diesen dabei den Eindruck, dass Poker ein sehr leicht zu erlernendes Spiel ist. Betont wird außerdem sehr gerne, dass es kostenlos ist, was jedoch nur für die bereits erwähnten Spielgeldtische gilt. Dort ist das Spielniveau jedoch sowieso drastisch niedriger als an den Echtgeldtischen. Eine weitere Gefahr besteht in der möglichen Isolation von seinen jeweiligen Mitmenschen. Ein zusätzlicher Kritikpunkt ist, dass die meisten Aspekte, welche den Unterschied zwischen Poker und anderen Kartenspielen darstellen, nicht mehr existent sind. So kann man beim Online-Poker beispielsweise weder Gestik noch Mimik eines Gegenspielers erkennen. Es gibt allerdings mittlerweile Pokerräume, bei denen ein Camchat eingebaut ist. So hat man die Möglichkeit, seine realen Gegenspieler live zu sehen.
Die Pokerraumanbieter finanzieren sich über den Einbehalt einer gewissen Gebühr ab einer gewissen Potgröße. Diese Gebühr wird Rake genannt. Dieses Rake ist in Casinos allerdings auch üblich und bewegt sich in einer Größenordnung zwischen vier und zwanzig Prozent der jeweiligen Potgröße. Es gibt aber auch Spiele, in denen es ausschließlich um virtuelles Geld geht. Einige Spieler nutzen Software, welche es dem Spieler stark vereinfachen, aufgrund mathematischer Gegebenheiten Entscheidungen während des Spiels zu treffen. Diese Software läuft parallel zum Spiel auf den jeweiligen Computern und teilt sehr detaillierte Informationen mit, die als Entscheidungshilfe absolut hilfreich sind. Einsätze bewegen sich in einer Bandbreite von sehr geringen Limits wie z. B. 2 Cent bis zu den High Rolls von $ 2.000. Ob Onlinepoker legal ist, stellen viele Länder infrage. Im deutschen Strafrecht ist geregelt, dass auch Onlinepokerräume eine entsprechende Glückspielkonzession haben müssen.
Das professionelle Poker
Mit Poker kann man Geld verdienen, das ist klar. Es gibt aber Pokerprofis, die so viel mit Poker verdienen, dass sie davon wirklich leben können. Das heißt, sie haben über einen größeren Zeitraum ein so hohes Stundenergebnis, dass es einem guten Stundenlohn eines werktätigen Arbeitnehmers entspricht. Besonders dafür geeignete Spielvarianten sind diejenigen, bei denen äußerst viele Hände wirklich gespielt werden. Wenn dazu dann noch die Gebühren in Form von Ante sehr niedrig sind, kann Pokerspielen also durchaus sehr lukrativ sein.Die Einnahmequellen der Profis
Einige semi-professionelle oder auch professionelle Pokerspieler erreichen den allergrößten Teil ihrer Gewinne beim Onlinepoker. Der Grund dafür ist einfach: Die Spielzeiten sind flexibel einteilbar, denn es stehen zu jeder Zeit genügend Spieler zur Verfügung und es muss nicht auf Turniertermine etc. gewartet werden. Dadurch ist das Budget deutlich besser für den Spieler planbar. Der spielerische Leistungsunterschied wird beim Onlinepoker aber zwischen den Spielern deutlich geringer, weil weder Gestik, Mimik oder Verhalten der Gegner beobachtet werden kann. Es ist dadurch aber möglich, deutlich mehr Hände innerhalb einer Stunde zu spielen, da keine Wartezeiten existieren, welche durch einen menschlichen Dealer verursacht werden. Ein professioneller Spieler geht prinzipiell davon aus, gegenüber den anderen Spielern am Tisch einen Vorteil zu haben, was bedeutet, dass er durch die Tatsache, mehr Hände pro Stunde spielen zu können, auch seinen Gewinn pro Stunde steigert.Der Großteil der Spieler, die ihren Lebensunterhalt durch das Pokerspiel erwirtschaften, sind auf die sogenannten Cash-Games spezialisiert. Bei dieser Spielart gibt es den Vorteil, dass man im Gegensatz zu den Turnieren niemals in Zugzwang gerät und das Spiel insgesamt etwas langsamer läuft, weil kein Spieler hier auf "Überleben" spielt, wie bei Turnieren, sondern darum, den eigenen Cash-Pool zu vergrößern. Ferner ist die Möglichkeit, zu jeder Zeit des Spiels aussteigen zu können, ein weiterer Vorteil von Cash Games, da man zeitlich in keinster Art und Weise gebunden ist. In Turnierspielen dauert es oftmals Stunden, bei großen Events manchmal sogar Tage, bis man in die Gewinnzone kommen kann. Es gibt nur wenige professionelle Turnierspieler, weil in den Turnieren der Faktor Glück deutlich größer ist, als an den Cash-Tables. Viele Turnierspieler verdienen sogar nur daran, weil sie dadurch Sponsorenverträge erhalten können, bei denen Gelder fließen. Bei der World Series of Poker beispielsweise wurde bereits in mehreren Jahren das Turnier durch Amateurspieler gewonnen, was eindeutig belegt, dass es hier zwar auch auf Können ankommt, aber nicht so sehr wie bei Cash Games.
Die künstliche Pokerintelligenz
Mittlerweile ist das Interesse an der sogenannten künstlichen Pokerintelligenz deutlich gewachsen und die Herausforderung, eine solche zu programmieren, wurde angenommen. Ziel ist und war es, eine künstliche Intelligenz für Poker zu entwickeln, die es bewältigen kann, auch gegen professionelle, menschliche Gegner zu bestehen. Beim Schach kann heute beinahe jede beliebige Schachsoftware gegen so gut wie jeden Spieler bestehen, ohne dabei besondere Anforderungen an die Hardware zu stellen. Aufgrund der vollständigen Informationen, welche beim Schachspiel gegeben sind, ist es relativ einfach, eine geeignete Routine zu programmieren, die jeden möglichen Spielzug und die Reaktion auf diesen, im Voraus berechnen kann. Aufgrund der Möglichkeit eines Computers, mehrere Millionen mögliche Zugkombinationen vorher berechnen zu können, ist der Computer der menschlichen Fähigkeit, abstrakt taktisch denken zu können, überlegen. Anders verhält es sich beim Poker. Hier kennt der Computer nur die eigenen Karten, nicht aber die der Gegenspieler. Das Computerprogramm muss aus vielen verschiedenen Faktoren, welche alle keinen festen Regeln unterworfen sind, die gegnerische Kartenstärke ableiten, möglichst auch Bluffs erkennen können und selbst so vorteilhaft wie möglich setzen, ohne berechenbar zu werden.Für Spieltheoretiker wurde Poker aus diesen Gründen neuerdings immer interessanter. Im Juli 2006, bei der Jahreskonferenz amerikanischer KI-Forscher, trafen deshalb in Boston Pokercomputer gegeneinander an, welche als die besten galten. Dann, im Juli 2007, spielte ein Computerprogramm, welches an der University of Alberta entwickelt wurde (Polaris genannt), gegen zwei Pokerprofis. Währenddessen wurden in 4 Spielsitzungen insgesamt 1995 komplette Hände gespielt. Damit der Glücksfaktor nicht zum Tragen kam, wurden je 2 parallel laufende Heads up-Spiele mit gegensätzlicher Kartenverteilung gespielt. Die Pokerprofis gewannen dabei nur knapp und erreichten einen Gewinn in Höhe von $ 395. Im Juli 2008 dann gewann die Pokersoftware "Polaris" gegen mehrere Pokerprofis wie Nick Grudzien, Rich McRoberts, KyleHendon, Mark Newhouse und andere. Die Bedingungen waren identisch zum Experiment von Juli 2007. Polaris erreichte dabei einen Gewinn von rund $ 195.000. Auf diesen Umstand wurden einige professionelle Schachspieler aufmerksam. Der dipl. Schachtrainer Ivo Donev hat sogar eine Auszeichnung namens Bracelet erhalten. Der Fortschritt bei der Entwicklung dieser Software bringt allerdings auch Nachteile mit sich. Cracker konnten den Code dieses Programmes knacken und programmierten damit sogenannte Pokerbots. Diese Pokerbots sind sehr lukrativ beim Onlinepoker einzusetzen, da die Nutzung dieser Software durch die Onlinepokerräume kaum verhindert werden kann.
Poker und Fernsehen
Seit geraumer Zeit findet man immer häufiger Pokerübertragungen im Fernsehen. Dieser Aufschwung für den Poker hat unter anderem die Konsequenz, dass immer häufiger Turniere ausgetragen und in Deutschland ausgestrahlt werden. Da No Limit Texas Hold'em das beliebteste Poker-Spiel der breiten Masse ist und damit die größte Zielgruppe angesprochen wird, werden beinahe ausschließlich für diese Formate Sendungen produziert. Vorteilhaft ist hierbei, das Texas Hold'em für Anfänger am Leichtesten zu erlernen ist und inhaltlich weniger Komplexität vorweist als die anderen Pokervarianten. Eine andere Theorie sagt aus, Texas Hold'em-Poker sei deshalb so beliebt, weil der Faktor Glück in dieser Variante am Geringsten ist. Bei den Übertragungen durch das Fernsehen sieht man als Zuschauer, durch spezielle Kameras, welche in dem Pokertisch integriert sind, die Karten der einzelnen Spieler. Dadurch kann ein Zuschauer beobachten, wie ein professioneller Spieler sein Blatt spielt, und sind deshalb in der Lage, auf dieser Basis ihr eigenes Spiel verbessern zu können. Zusätzlich wird oft noch die Wahrscheinlichkeit für einen Gewinn der Runde eingeblendet, die jeder Spieler hat. Gleichzeitig kommentiert ein Moderator die Spielzüge jedes Spielers und auch das Setzverhalten auf eine Art, die dann auch für jeden Anfänger verständlich ist. Die Übertragungen werden im deutschen Fernsehen hauptsächlich vom deutschen Sportfernsehen und von den vierten Programmen übertragen. Zusätzlich werden auch Formate wie die Poker-Schule vom DSF produziert. Es gibt noch weitere Produktionen durch Fernsehsender für Texas Hold'em. Am bekanntesten ist die regelmäßig wiederkehrende Pokernacht bei TV Total, bei der sowohl fünf Prominente als auch ein Onlinequalifikant gegeneinander antreten und um das Preisgeld in Höhe von 100.000 € spielen.Rasante Homegame-Entwicklung
Unter dem Begriff "Homegame" fasst man Spielrunden zusammen, welche unter Bekannten und Freunden im privaten Bereich stattfinden. Hierbei geht es vornehmlich um den Unterhaltungswert beim entspannten Poker spielen unter Freunden. Besonders in den USA gibt es regelmäßige Pokerrunden unter Freunden und Kollegen. Poker stellt hier in den USA das Pendant zum deutschen Schafkopf oder Skat dar. Durch den Pokerboom finden sich allerdings auch in Deutschland immer mehr Pokerfreunde in abendlich-geselliger Runde zusammen und frönen dem Pokerspiel in seinen verschiedenen Varianten. Selbstverständlich ist auch hier das Texas Hold'em die beliebteste Pokerform. Homegames lassen sich auch mit Turnierregeln spielen. Es gewinnt dann derjenige Spieler, welcher am Ende alle Chips für sich gewonnen hat. Als Alternative zum Turnierspiel ist auch das Cash Game möglich, bei dem man sich wieder einkaufen kann, wenn man zuvor all seine Chips verloren hatte.Allgemeines
Es ist klar zu erkennen, dass Poker ein äußerst umfangreiches und komplexes Themengebiet umfasst, welches nur grob umrissen werden kann. Nicht umsonst gibt es unzählige Fachliteratur für Poker und seine Varianten und Strategien. Das Wichtigste beim Poker ist allerdings zu jeder Zeit die Erfahrung, welche nur durch das Spielen selbst gemacht werden kann. Theoretisches Basiswissen ist natürlich sehr hilfreich dabei, wenn man nicht schon zu Beginn demotiviert werden möchte, weil bessere Spieler einfach ständig "mehr Glück" haben als man selbst. Auf der Seite CasinoVerdiener gibt es viele nützliche Informationen. Guter Poker ist wie guter Wein: Er braucht Pflege, Geduld und viel Erfahrung, um so perfekt wie möglich zu werden.Das Pokerspiel: Hier gibt's Pokertipps
Das Pokerspiel erfreut sich in letzter Zeit wachsender Beliebtheit. Im Internet sprießen Pokerräume, in denen man gratis um Spielgeld spielen kann, wie Pilze aus dem Boden. Und sogar im Fernsehen kann man mittlerweile den Profis (oder auch Stefan Raab) beim Poker Spiel in die Karten schauen... Immer mehr Menschen erliegen dem Reiz des Pokerspiels. Und der Sieger des Spiels ist nicht immer nur der Glücklichere, sondern meist auch der bessere Online Casino Spieler. Cleverness und Glück machen das Spiel! Das Phänomen Poker. Auf diesen Seiten findest Du Informationen über die Basics des Poker Spiels und bekommst verschiedene Pokertipps.Infos über Online Casino und Spiele wie z.B.: Blackjack und viele andere.
Viele Internetuser spielen im Online Casino mittlwerweile alle möglichen Arten von Games, wie z.B. Video Poker, Blackjack oder verschiedene Slots.
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Die zwei verwendetsten Prämiencodes sind Full Tilt Poker Referenzcode und PokerStars Marketingcode.
Poker – ein Trendsport
Poker ist das derzeit wahrscheinlich beliebteste Spiel überhaupt – und das nicht erst seitdem der berühmte britische Geheimagent in seinem letzten Film gezeigt hat, wie man bei Texas Hold’em richtig blufft. Es gibt viele Casino Spiele: Blackjack, Slotmachines, Roulette – Poker jedoch hat seine ganz eigene Faszination.Dies kann daran liegen, dass Poker erstens kein reines Glücksspiel ist, sondern das Ergebnis zu einem erheblichen Teil von den Fähigkeiten der Spieler abhängt. Zweitens ist es beim Pokern möglich, schauspielerisches Talent unter Beweis zu stellen. Die Rede ist vom berühmten Pokerface: Die Gegner sollen mit Hinblick auf Ihre Karten stets im Dunklen tappen und möglichst auf die falsche Fährte gelockt werden. Diese Kombination ist im Casino einzigartig und hat Poker insbesondere in der zuschauerfreundlichen Variante Texas Hold’em eine Renaissance beschert.
Letztere basiert aber auch darauf, dass dank schnellerer Prozessoren und Internetanschlüsse das Spielen im Online Casino boomt wie nie zuvor. Täglich sprießen neue Pokerrooms aus dem Boden und sorgen mit teilweise erheblichen Preispools für neue Millionäre. Auch die Teilnahme an Events wie der World Series of Poker (WSOP) rückt im Internet Casino in greifbare Nähe. Viele Pokerrooms veranstalten Gratisturniere (so genannte Freerolls), bei denen der Gewinner einen Platz bei der Weltmeisterschaft bekommt – zuzüglich Flug und Hotelunterbringung in Las Vegas! Es ist fast ein bisschen so, als würde man sich für die Fußballweltmeisterschaft qualifizieren, indem man an einem Turnier auf dem Dorfbolzplatz teilnimmt.
Mit anderen Worten: Jeder kann mitmachen und hat letztendlich die Chance auf viele Millionen Euros. Ganz so einfach ist es zwar nicht – erst die Übung macht den Meister. Aber diese Möglichkeit steht allen offen. Wahrscheinlich ist das der Grund für den anhaltenden Boom, der Poker zum neuen Volkssport gemacht hat.
3. Flop, Turn und River
Es werden nun drei Karten offen auf den Tisch gelegt. Ziel des Spiels ist es, aus den eigenen Karten und denen auf dem Tisch ein möglichst gutes Pokerblatt zu formen. Es folgt eine Bietrunde. Hiernach wird eine weitere Karte aufgedeckt (Turn). Nach der letzten Bietrunde wird die letzte Karte aufgedeckt (River).
4. Showdown
Sollten noch nicht alle bis auf einen Spieler ausgestiegen sein, werden jetzt die Karten auf den Tisch gelegt. Auf Basis der typischen Pokerblätter (von High Card bis Royal Flush) wird nun der Sieger der Hand determiniert.
Dies sind tatsächlich nur die Grundregeln. Wer gegen die großen „Heads“ spielen (und gewinnen will), wird um das Studium umfangreicher Pokerlektüre nicht herumkommen.
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Viel Spass macht auch online Bingo zu spielen. Dies macht man am besten, indem man sich seinen Casino Bonus abholt.